Vereinschronik


100 Jahre Tradition, Gemeinschaft und Zukunft

Der Kleinkaliber-Schützenverein Ettenheim blickt im Jahr 2026 auf 100 Jahre Vereinsgeschichte zurück. Diese Geschichte ist geprägt von sportlichem Ehrgeiz, gelebter Kameradschaft und beeindruckender Aufbauarbeit – aber auch von schweren Rückschlägen, die der Verein immer wieder mit großem Engagement überwunden hat.

Die Anfänge

Bei späteren Recherchen fanden sich Hinweise auf eine ältere Ettenheimer Schützengesellschaft aus den Jahren 1865 bis 1867. Da über deren weitere Entwicklung nur wenige Unterlagen erhalten sind, beginnt die Geschichte des heutigen Vereins offiziell mit dem 14. Februar 1926. An diesem Tag wurde die Kleinkaliber-Schützengesellschaft Ettenheim gegründet.

Ziel des jungen Vereins war es, den Schießsport in kameradschaftlicher Weise und ohne Standesunterschiede zu pflegen. Die ersten Jahre waren von Aufbauarbeit und Improvisation geprägt. Ein zunächst vorgesehenes Gelände im Rohrbach erwies sich als ungeeignet. Im Juni 1926 konnte schließlich im Blumenberg ein Grundstück gepachtet werden. Wegen fehlender Geldmittel und der wirtschaftlich schwierigen Zeit ließ sich dort jedoch noch kein eigener Schießstand verwirklichen.

Der erste eigene Schießstand

Erst 1935 kam der entscheidende Schritt: Im Marbach, am Ende der heutigen Franz-Gschrey-Straße, entstand ein eigener Schießstand, den die Stadt Ettenheim an den Verein verpachtete. Damit waren die Ettenheimer Schützen erstmals in der Lage, selbst Wettkämpfe auszurichten. Der Verein entwickelte sich rasch und zählte Ende 1936 bereits 180 Mitglieder. Im Jahr 1937 wurde der Stand zusätzlich für das Pistolenschießen zugelassen.

Krieg, Verbot und Auflösung

Mit dem Zweiten Weltkrieg kam das Vereinsleben weitgehend zum Stillstand. Im Mai 1945 verbot die französische Besatzungsmacht die Ausübung des Schießsports. Alle Gewehre wurden eingezogen, der Schießstand wurde versteigert und der Verein schließlich aufgelöst. Am 10. Februar 1947 erfolgte die Löschung im Vereinsregister.

Wiedergründung 1959

Erst mehr als ein Jahrzehnt später wurde der Verein neu belebt. Am 9. März 1959 trafen sich im Gasthaus „Lienhard“ einige ehemalige Mitglieder, um den Schützenverein wiederzugründen. Die Initiative ging vor allem von Fritz Ringwald und Josef Haas aus. 18 Schützen trugen sich an diesem Abend in die Mitgliederurkunde ein.

Bereits kurze Zeit später trat der Verein dem Südbadischen Sportschützenbund bei und zählte im April 1959 schon wieder 32 Mitglieder, darunter drei Jugendliche. Geschossen wurde zunächst im Gasthaus „Adler“ und im „Lamm“, bis die Stadt im Osterbach, in der sogenannten Lehmgrube, ein Gelände für ein neues Schützenhaus zur Verfügung stellte.

In viel Eigenleistung entstand dort das neue Vereinsheim, das im Mai 1960 mit einem Preisschießen eröffnet wurde. Nur zwei Wochen später fanden bereits die Mittelbadischen Meisterschaften auf den neuen Ständen statt. Ab 1965 führte Ernst Gottlieb den Verein. Weil das Schützenhaus schon bald zu klein geworden war, wurde es in 1600 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden erweitert. Der Anbau konnte 1969 eingeweiht werden. Im selben Jahr gelang es außerdem, das Grundstück von der Stadt zu erwerben.

Der Brand von 1971 und der Wiederaufbau

Die schwerste Zäsur in der Vereinsgeschichte folgte in der Nacht zum 26. März 1971: Das Schützenhaus brannte vollständig ab. Gebäude, Einrichtung und die gesamte Schützenausstattung wurden zerstört. Der Schaden lag bei weit über 100.000 DM. Hinweise auf einen Einbruch lagen vor, doch die genaue Ursache des Brandes konnte nie abschließend geklärt werden.

Trotz dieses verheerenden Rückschlags gab der Verein nicht auf. Während der Trainingsbetrieb provisorisch im Keller der Volksschule weiterlief, begann im Osterbach bereits der Wiederaufbau. Viele Mitglieder leisteten dabei enorme ehrenamtliche Arbeit, teilweise mehrere hundert Stunden pro Person.

Schon am 3. April 1972 konnte mit dem Osterhasenschießen die erste Veranstaltung in den neuen Räumen stattfinden. Nach weiteren Ausbauarbeiten und der Standabnahme wurde das wiederaufgebaute Schützenhaus am 20. Juli 1974 feierlich eingeweiht.

Um die finanziellen Folgen des Brandes zu bewältigen, öffnete sich der Verein noch stärker der Öffentlichkeit. Veranstaltungen für die Bevölkerung halfen mit, das Vereinsleben zu sichern und den Wiederaufbau mitzutragen.

Jubiläen, Ausbau und Weiterentwicklung

Im Jahr 1976 feierte der Verein sein 50-jähriges Bestehen mit einem großen viertägigen Jubiläumsfest. Es war ein Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben des Vereins und zog viele Gäste aus Ettenheim und der Umgebung an.

In den folgenden Jahren wurde kontinuierlich modernisiert und ausgebaut. 1985 wurden die bisherigen Kurbelanlagen im Luftdruckstand durch elektrische Zuganlagen ersetzt, 1986 der Sportpistolenstand erneuert. 1989 war der Verein nach langen finanziell schwierigen Jahren wieder schuldenfrei.

Nach Ernst Gottlieb prägten Max-Peter FriedrichKlaus GottliebJoachim Wutzke und Joachim Stölker die Entwicklung des Vereins. Unter ihrer Verantwortung wuchs der Verein sportlich weiter und pflegte gleichzeitig das gesellige Miteinander.

Das 75-jährige Jubiläum wurde im Jahr 2001 im Schützenhaus gefeiert.

Moderne Entwicklung seit 2006

Seit 2006 steht Georg Pfaff an der Spitze des Vereins. In seine Amtszeit fallen zahlreiche Modernisierungen und strukturelle Veränderungen. Weil das Wohngebiet immer näher an das Schützenhaus heranrückte, mussten die Lärmschutzmaßnahmen erweitert und das Großkaliberschießen eingeschränkt werden.

2008 erfolgte die Umstellung auf elektronische Anlagen im Luftdruckbereich, später auch auf dem 50-Meter-KK-Stand. 2009 wurde das Schützenhaus an die Kanalisation angeschlossen und die Toilettenanlage saniert.

Ebenfalls ab etwa 2009 entwickelte sich das Auflageschießen zu einem besonders erfolgreichen Bereich des Vereins. Was zunächst als Möglichkeit für ältere Schützinnen und Schützen gedacht war, wurde im Lauf der Jahre zu einem sportlichen Hauptpfeiler des Vereins. Seit 2010 ist Ettenheim regelmäßig Austragungsort von Kreismeisterschaften im Auflageschießen.

2017 wurden eine Lichtgewehr- und Lichtpistolenanlage angeschafft, um Kinder frühzeitig und sicher an den Schießsport heranzuführen. 2019 wurde die Sportpistolenanlage auf dem 25-Meter-Stand erneuert. In den Jahren 2024 und 2025 machten schließlich größere Dachsanierungen am Schützenhaus umfangreiche Arbeiten notwendig, die erneut nur durch viel Eigenleistung möglich waren.

Die Corona-Jahre

Wie viele Vereine wurde auch der KKSV-Ettenheim durch die Corona-Pandemie in den Jahren 2020 bis 2022 stark belastet. Das Schützenhaus musste zeitweise geschlossen werden, Veranstaltungen fielen aus und auch der Sportbetrieb war nur eingeschränkt möglich. Mit Hygienekonzepten, angepassten Trainingsabläufen und großem organisatorischem Einsatz gelang es dennoch, das Vereinsleben zu erhalten und den Verein stabil durch diese Zeit zu führen.

Sportliche Erfolge

Neben dem gesellschaftlichen Leben war und ist der sportliche Erfolg ein wesentlicher Bestandteil der Vereinsgeschichte. Bereits in den frühen Jahrzehnten nahmen Ettenheimer Schützen erfolgreich an Preisschießen und Wettkämpfen anderer Vereine teil. Später kamen regelmäßige Teilnahmen an Meisterschaften und Rundenwettkämpfen auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene hinzu.

Besondere Meilensteine waren unter anderem:

  • 1982: Lioba Hassler qualifizierte sich als erste Ettenheimer Schützin für die Deutschen Meisterschaften.
  • 1984: Auch Georg Pfaff erreichte erstmals die Deutschen Meisterschaften.
  • Seit den 1980er- und 1990er-Jahren: Margot Furtwängler gehörte über viele Jahre zu den erfolgreichsten Schützinnen des Vereins und errang mehrere Medaillenplätze auf nationaler Ebene.
  • 2019: Ingrid Sleifir gewann Bronze bei den Deutschen Meisterschaften im Luftgewehr-Auflageschießen.
  • 2024: Manfred Meyer errang ebenfalls Bronze im Auflageschießen.
  • 2025: Martin Kriese gewann als erster Schütze des KKSV-Ettenheim einen Deutschen Meistertitel im Luftgewehr-Auflageschießen.

Heute gehören die Auflageschützinnen und Auflageschützen zu den sportlichen Aushängeschildern des Vereins. Startplätze bei Deutschen Meisterschaften in Dortmund oder Hannover sind für Ettenheim längst keine Ausnahme mehr.

Gemeinschaft, Jugend und Vereinsleben

Der KK-Schützenverein Ettenheim war immer weit mehr als nur ein Ort des Sports. Das Schützenhaus ist seit Jahrzehnten Treffpunkt für Mitglieder, Familien, Freunde und Gäste. Veranstaltungen wie das Brezelschießen, das Osterhasenschießen, das Königsschießen, Freundschaftsschießen, Meisterschaften, Wanderungen und Weihnachtsfeiern gehören fest zum Vereinsjahr.

Viele dieser Termine stehen auch der Öffentlichkeit offen. Damit ist der Verein seit langem ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens in Ettenheim.

Auch die Jugendarbeit hat über Jahrzehnte eine wichtige Rolle gespielt. Besonders in den Jahren zwischen 2005 und 2015 entwickelte sich eine engagierte Vereinsjugend, die sich nicht nur sportlich einbrachte, sondern auch eigene Aktionen organisierte. Mit Lichtgewehr und Lichtpistole wurde in den vergangenen Jahren zudem eine wichtige Grundlage geschaffen, um Kinder schon früh und altersgerecht an den Schießsport heranzuführen.

100 Jahre KKSV-Ettenheim

Das 100-jährige Jubiläum im Jahr 2026 steht für eine außergewöhnliche Vereinsgeschichte. Es steht für Aufbauwillen, Zusammenhalt und die Bereitschaft vieler Generationen, Verantwortung zu übernehmen.

Was in 100 Jahren entstanden ist, verdankt der Verein den vielen Menschen, die mit Herzblut, Zeit, Können und Gemeinschaftssinn zum KKSV-Ettenheim beigetragen haben. Mit Stolz blickt der Verein auf seine Geschichte zurück – und mit Zuversicht auf alles, was noch vor ihm liegt.


Zeitungsartikel Donnerstag 15.12.1983


Der folgende Zeitungsartikel wurde als historisches Dokument unverändert übernommen. Einzelne Datumsangaben können von der später aufgearbeiteten Vereinschronik auf Grundlage der Festschrift abweichen.


Ettenheim. In unserer Serie „Unser Porträt“, die wir in einer unserer letzten Ausgaben mit der Vorstellung der KJG Ettenheim eröffnet haben, wollen wir heute den KK- (Kleinkaliber)-Schützenverein Ettenheim vorstellen, der sich im 57. Jahre seines Bestehens befindet und dank des Fleißes der Vereinsmitglieder — heute wie in der Vergangenheit — im Osterbach ein regelrechtes „Schmuckstückchen“ von Vereinshaus erstellt hat —und das trotz immer neuer Rückschläge.

In der Tat werden einem die Schwierigkeiten, vor die sich der Verein seit seiner Gründung am 14. Februar 1926 gestellt sah, beim Durchlesen der Vereinschronik bewusst. Da galt es zunächst einmal, ein Gelände zur Errichtung eines Schießstandes ausfindig zu machen. Zunächst im Blumenberg beheimatet, siedelte man mit der Schießanlage schließlich in den Marbach um (1935), wo auch ein Pistolenstand erstellt werden konnte. Ein erster „Warnschuss“ dann 1945 von der französischen Militärregierung: Abbruch des Schießstandes, dem später ein noch schwerer Schlag folgen sollte: Auflösung des Vereins auf Anordnung der Besatzungsmacht!

Doch zieht es sich wie ein roter Faden durch die Vereinsgeschichte des Schützenvereins Ettenheim: Gleich welchen Tiefschlag man auch einstecken musste, immer fand sich jemand, der Initiative ergriff, ihn zu überwinden. 1959 schritt man zur Wiedergründung, wenngleich alles, was in mühsamer Arbeit aufgebaut worden war, durch die Kriegswirren völlig zunichte gemacht war. Unter dem Vorsitz von Oberschützenmeister und 1. Vorsit-zendem Fritz Ringwald startete der KK-Schützenverein in eine neue Zukunft. Nach vorübergehendem Schiessbetrieb im Saale des Gasthauses „Adler“ machte man sich ans Werk und baute Schritt für Schritt in der „Lehmgrube“ im Osterbach das neue Schützenheim auf, das schließlich im Mai 1960 seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Innerhalb 1600 ehrenamtlich geleisteter Arbeitsstunden wurde in den Folgejahren, nunmehr unter Oberschützenmeister Ernst Gottlieb, ein Erweiterungsbau erstellt, der 1969 eingeweiht werden konnte.

Der schwärzeste Tag in der Vereinsgeschichte

Es war fürwahr der schwärzeste Tag in der Vereinsgeschichte, als in der Nacht vom 25. auf 26. Mai 1971 die gesamte Anlage ein Raub der Flammen wurde. Nicht nur die Vereinsmitglieder standen erschüttert vor den abgebrannten Mauerresten, die ganze Bevölkerung war bestürzt und fühlte mit dem so rührigen Verein. Unzählbare Arbeit, grenzenloser Idealismus, riesiges Engagement — die Flammen rissen innerhalb weniger Minuten alles hinweg. Am 26. Mai war es passiert, schon am 19. Juni des gleichen Jahres startete man den ersten Arbeitseinsatz zum Neuaufbau. Während man sich im Volksschulkeller sportlich fit hielt, wurde draußen im Osterbach mit aller Macht gearbeitet. Am 20. Juli 1974 konnte das neue Vereinsheim samt Schießständen eingeweiht werden.

Der Bevölkerung offen

Es ist dies nicht für jeden Verein eine Selbstverständlichkeit, wohl aber für die Ettenheimer Schützen. „Ihr“ Schützenhaus steht jederzeit der Bevölkerung offen — und diese nimmt dies auch dankbar. Brechend voll ist das Haus, wenn der KK-Schützenverein einlädt zur gemeinsamen Fasent, zum Rehessen, zu Königsball, Osterschießen oder Brezelschießen an Dreikönig. „Wir brauchen das auch aus finanzieller Sicht“, gibt der jetzige Oberschützenmeister Max Friedrich zu, aber man kann als Nicht-Mitglied auch getrost feststellen, dass man sich jederzeit als herzlich willkommener Gast fühlen darf, ob man zum „Schoppen“ am Sonntagmorgen oder an einem der Trainingsabende hinaus zum Osterbach geht, oder bei einer der angesprochenen Veranstaltungen. In diese Kategorie der „Öffentlichkeitsarbeit“ fällt auch das alljährliche Vereinspokalschießen, an dem jedes Mal zwischen dreißig bis 35 Mannschaften teilnehmen, was die Verantwortlichen des Veranstalters überaus freut. Offen steht die Tür auch Vereinen oder Organisationen, die einmal einen „internen“ Schützenwettkampf austragen wollen. Bei allem wirtschaftlichen Kalkül, bei noch so sorgsamer Pflege der Geselligkeit für die Vereinsmitglieder — der sportliche Aspekt ist bei einem Sportverein immer der erstrangige. Und entsprechend seriös wird auch beim Ettenheimer Schützenverein gearbeitet.

Bei den „Deutschen“ vertreten

Unter den insgesamt acht Mannschaften aller Altersklassen und Waffengattungen sind zwei Mannschaften dabei unbestritten das „Aushängeschild“ des Vereins: die Damen und die erste Herrenmannschaft. Die Herren schießen mit dem Luftgewehr in der höchsten Klasse, die es überhaupt gibt, der Landesklasse, die Damen stellten mit Lioba Hassler im abgelaufenen Jahr den Landesmeister, womit der Ettenheimer Schützenverein erstmals bei den deutschen Meisterschaften vertreten war. Diesen Erfolg verpasste Georg Pfaff als Zweiter der Landesmeisterschaften der Junioren um ganze zwei Ringe. Aber auch in den anderen Mannschaften, den drei Herrenmannschaften, die in der Kategorie Luftgewehr starten, in der Luftpistolenschützen-Mannschaft, bei den Damen, den Junioren und den Schülern wird mit Fleiß trainiert und erfolgreich im Wettkampf geschossen, genauso wie beim KK-Dreistellungskampf (liegend, stehend, kniend).

Neugekürte Vereinsmeister

Eine Standortbestimmung im vereinsinternen Vergleich stellen alljährlich die Vereinsmeisterschaften dar, die soeben abgeschlossen wurden und folgende Ergebnisse brachten: Vereinsmeister wurden auf dem Luftgewehr: Schüler: Michael Winterer; Jugend: Karl-Otto Spitznagel; Junioren: Hanspeter Gottlieb; Damen: Margot Furtwängler; Schützen: Johann Furtwängler; Altersklasse: Günther Schliewe. Luftpistole: Schützen: Mario Bagras; Junioren: Thomas Winterer; Altersklasse: Günther Schliewe. KK-Standard: Schützen: Johann Furtwängler; Junioren: Georg Pfaff; Damen: Margot Furtwängler; Altersklasse: Günther Schliewe. KK-liegend: Junioren: Georg Pfaff, Schützen: Max Friedrich; Altersklasse: Günther Schliewe.

Die Vorstandschaft

Ein Verein mit rund 220 Mitgliedern und einem solch aktiven Vereinsleben, wie dies bei den Schützen herrscht, braucht eine fähige Vorstandschaft, in der die Aufgaben klar verteilt sind. Entsprechend der besonderen Aufgabenbereiche, die es bei einem Schützenverein gibt, gerade in puncto Sicherheit im Trainings- und Wettkampfbetrieb, ist diese Vorstandschaft beim KK-Schützenverein recht groß. Oberschützenmeister und 1. Vorsitzender ist Max Friedrich, Schützenmeister Hermann Oberle. Rechner ist Ernst Gottlieb, wie Fritz Ringwald auch Ehrenoberschützenmeister. Schriftführerin ist Juliane Greiff, den Posten des Sportwarts nimmt Marian Zupanic ein. Jugendleiter ist Helmut Hauser. Die weiteren Mitglieder im Vorstand: als Beisitzer: Erich Maier, Klaus Gottlieb, Paul Bessel; als Kassenprüfer: Erwin Maier, Josef Bronnenkant; als verantwortliche Schießleiter: Georg Pfaff, Joachim Stölker, Wilhelm Furtwängler, Johann Furtwängler, Günther Schliewe, Ulrich Schliewe; als Pistolenreferent: Mario Bagras.

Ziel des Vereins ist selbstverständlich in erster Linie die kontinuierliche Fortführung der sportlichen Leistungssteigerung, wobei man allgemein keine Nachwuchsprobleme kennt. Allenfalls bei der weiblichen Jugend wünscht sich Oberschützenmeister Friedrich einen stärkeren Zulauf: Die Voraussetzungen hat der Verein bereits geschaffen, interessierte Mädchen würden eine fachkundige Anleitung erhalten. Nahziele des Vereins sind die Fertigstellung des Pistolenstandes im kommenden Jahr sowie ein kleines Jubiläum aus Anlass des – 25jährigen Vereinslebens seit dem Wiederbeginn im Jahre 59, das man im kommenden Jahr feiern möchte.

Die erfolgreichsten Schützen und Schützinnen des KK-Schützenvereins Ettenheim, denen der Aufstieg in die höchste Klasse gelungen ist. Mit im Bild Sportwart Marian Zupanic.


Recht umfangreich ist das Vorstands-Team, das sich mit Oberschützenmeister Max Friedrich (Bildmitte sitzend) um die sportlichen, finanziellen und geselligen Belange des Vereins kümmert.


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